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Der Weg zum Wohlbefinden: Kostenanalyse für den Bau von Luxus-Spas in Schweizer Hotels

Die Hotelbranche in der Schweiz hat sich als ein wesentlicher Bestandteil des Tourismus etabliert und erwirtschaftete im Jahr 2021 einen beachtlichen Umsatz von rund 7 Milliarden Schweizer Franken​1​. Trotz einer Reduktion der geöffneten Hotels und Kurbetriebe in den letzten Jahren​2​ und einer leicht gesunkenen inländischen Nachfrage in einigen Regionen im Jahr 2022​3​, bleibt die Hotellerie mit über 158.000 Vollzeitäquivalenten ein signifikanter Arbeitgeber​4​. Hotels und insbesondere Spas sind Orte des Rückzugs und der Entspannung, die einen wachsenden Markt darstellen, da immer mehr Gäste nach ganzheitlichen Erholungserlebnissen suchen.

Kostenrechnung für einen Luxus-Spa in der Schweiz

Kostenanalyse für den Bau von Hotel-Zimmern:


Die Baukosten eines Hotel-Spas sind vielschichtig und variieren stark je nach Luxusgrad und den spezifischen Anforderungen des Projekts. In der Schweiz müssen Bauherren neben den regulären Baukosten auch mit den besonderen Anforderungen für Badezimmer und Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen rechnen, was die Gesamtkosten erhöht​5​. Eine sorgfältige Planung und Analyse der Zielgäste, Preisniveaus und Marktanforderungen ist essenziell, um eine solide Basis für die Kostenabschätzung zu schaffen​6​.

Die Kosten pro Zimmer, einschließlich der notwendigen Infrastruktur wie Rezeption, Küche und Bäder, können für verschiedene Hotelkategorien wie folgt aussehen:

  • Hostel / Jugendherberge: ca. 30.000 CHF pro Zimmer

  • Pension / Low-Budget-Hotel: ca. 35.000 bis 45.000 CHF pro Zimmer

  • Mittelklasse / Stadthotel: ca. 50.000 bis 65.000 CHF pro Zimmer

  • Luxushotel: ab ca. 100.000 CHF pro Zimmer​5

Diese Kostenschätzungen beinhalten die schlüsselfertige Ausstattung, von der Inneneinrichtung bis hin zu technischen Geräten​6​.


Kostenrechnung für einen Luxus-Spa in der Schweiz:

  • Größe: 2000 m²

  • Standort: Premium Schweiz

  • Ausstattung: Empfangsbereich, Umkleidekabinen, Saunen, Dampfbäder, Erlebnisduschen, Ruhebereiche, Outdoor-/Indoor-Pools, Behandlungsräume, Fitnesscenter

Grobe Kostenaufstellung:

  1. Planung und Architektur: 5% der Gesamtbaukosten

  2. Baugenehmigungen und Gebühren: 3% der Gesamtbaukosten

  3. Rohbau und Außenanlagen: 30% der Gesamtbaukosten

  4. Innenausbau und Technik: 25% der Gesamtbaukosten

  5. Spa-Ausstattung und Wellnessgeräte: 15% der Gesamtbaukosten

  6. Einrichtung und Dekoration: 10% der Gesamtbaukosten

  7. Landschaftsgestaltung und Außenpools: 7% der Gesamtbaukosten

  8. Systeme für das Energiemanagement und Nachhaltigkeit: 5% der Gesamtbaukosten


Die Gesamtbaukosten eines Luxus-Spas liegen bei ca. 10'000 CHF pro m²

Angenommen, die Gesamtbaukosten liegen bei ca. 10'000 CHF pro m² (was für Luxus-Immobilienprojekte in hochpreisigen Regionen realistisch sein könnte), würde das eine grobe Schätzung von 20 Millionen CHF für einen 2000 m² großen Luxus-Spa-Bereich ergeben.


Hier eine detailliertere Aufschlüsselung basierend auf den oben genannten Prozentsätzen:

  1. Planung und Architektur: 1'000'000 CHF

  2. Baugenehmigungen und Gebühren: 600'000 CHF

  3. Rohbau und Außenanlagen: 6'000'000 CHF

  4. Innenausbau und Technik: 5'000'000 CHF

  5. Spa-Ausstattung und Wellnessgeräte: 3'000'000 CHF

  6. Einrichtung und Dekoration: 2'000'000 CHF

  7. Landschaftsgestaltung und Außenpools: 1'400'000 CHF

  8. Systeme für das Energiemanagement und Nachhaltigkeit: 1'000'000 CHF

Diese Kostenaufstellung ist natürlich sehr vereinfacht und müsste für ein reales Projekt genauer spezifiziert werden. Zusätzliche Faktoren wie die spezifische Designvision, lokale Bauvorschriften, Materialien und Ausstattung der Spitzenklasse könnten die Kosten erheblich beeinflussen.


Nachhaltigkeit und langfristige Betreuung:


Ein Trend, der sich in der Schweizer Hotellerie abzeichnet, ist die Nachfrage nach umweltfreundlichen Bauweisen. Hotels, die beispielsweise Regenwasser nutzen und Dachbegrünungen einsetzen, stechen hervor und locken ein umweltbewusstes Publikum an​5​. Bei der langfristigen Betreuung eines Spas sind zudem Aspekte wie Energieeffizienz, Wasserwirtschaft und der Einsatz erneuerbarer Energien zu berücksichtigen, um nicht nur den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, sondern auch die Betriebskosten zu senken.


Fazit:


Der Bau eines Hotel-Spas in der Schweiz ist eine Investition, die sorgfältige Planung, Marktkenntnis und ein Auge für Qualität erfordert. Hotels, die in den Bau eines Spas investieren, setzen nicht nur auf den unmittelbaren Umsatz, sondern auch auf eine Stärkung ihrer Marke und eine Verbesserung des Gesamterlebnisses für ihre Gäste. Mit einer durchdachten Konzeption und einem Blick für die Bedürfnisse der Zielgruppe kann ein Spa zu einem lukrativen und nachhaltigen Erfolg werden. Wir hoffen dass Ihnen dieser Blog "Kostenanalyse für den Bau von Luxus-Spas in Schweizer Hotels" gefallen hat.

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