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Zukunft bauen: Einblicke und Trends in der Schweizer Baubranche 2023

Der Schweizer Baubereich hat sich trotz globaler Herausforderungen wie der Pandemie und geopolitischen Ereignissen als eine robuste und wesentliche Säule der nationalen Wirtschaft erwiesen. Hier sind einige bemerkenswerte Erkenntnisse und aktuelle Trends in der Schweizer Baubranche:



  1. Wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie: Anfangs verzeichnete der Bausektor während der Pandemie einen Investitionsrückgang von etwa zwei Prozent, der aber bald kompensiert wurde. Die Pandemie hatte jedoch globale Lieferketten gestört, was zu höheren Kosten und Unsicherheiten führte, obwohl sich die Branche insgesamt gut gehalten hat​​.

  2. Umsatz im Hoch- und Tiefbau: Sowohl der Hochbau (Bauten über der Geländelinie) als auch der Tiefbau (Bauarbeiten an oder unter der Erdoberfläche) sind ungefähr gleich umsatzstark. Der Tiefbau erzielte im ersten Quartal 2023 einen Umsatz von etwa 2,1 Milliarden Schweizer Franken, nur geringfügig mehr als der Hochbau​​.

  3. Arbeitskräftesituation: Die Baubranche in der Schweiz ist stark abhängig von ausländischen Fachkräften, wobei über zwei Drittel der Beschäftigten aus dem Ausland stammen. Frauen sind in der Branche mit gut einem Zehntel der Angestellten, einschließlich der administrativen Mitarbeitenden, immer noch unterrepräsentiert​​.

  4. Herausforderungen und Prognosen: Zu den größten Herausforderungen gehören der Inflationsdruck, steigende Materialkosten und Arbeitskräftemangel. Zudem spielen Nachhaltigkeit und Klimawandel eine zunehmend wichtige Rolle. Technologische Lösungen werden als Schlüsselfaktoren für Effizienzsteigerung und Kostensenkung hervorgehoben​​.

  5. Marktdynamik: Die Baubranche hat sowohl starke Aufschwünge als auch Abschwünge erlebt. So verzeichnete das Schweizer Bauhaupt- und Ausbaugewerbe beispielsweise im Juli 2023 einen Anstieg der geplanten Bausumme um 60,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, erlebte aber auch Rückgänge in anderen Perioden​​.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Schweizer Baubranche einerseits durch robuste Marktdynamik und andererseits durch Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel und die Notwendigkeit technologischer Innovationen geprägt ist. Diese Faktoren spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Branche.


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